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Goetheanum-Theatersommer |
Faust 1+2 - dreimal im Juli 2026
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Gerade heute, wo unklar und widersprüchlich scheint, worum es für jeden einzelnen und als ganze Menschheit geht. Wer für Theater brennt, weiss: die Frage nach dem Wohin – persönlich und gemeinsam – vermag das Spiel auf der Bühne lebendig und tief zu beantworten. Goethes Faust ist eine solche Antwort. Das Stück spannt sich dafür vom Labor für künstliche Menschen bis zurück in die Antike, ja bis zum Anfang der Schöpfung. Auf der Bühne geht es Andrea Pfaehler, verantwortlich für die Inszenierung, dafür um die Gegenwart: «Wo wir Goethes Stoff und Sprache mit unserem Rucksack an Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken begegnen, an diesem Berührungspunkt offenbart sich das Spiel!»
Sie leitet seit 2020 die Faust-Inszenierung als Regisseurin im Goetheanum und führt mit Rafael Tavares (Eurythmie-Regie) alle Künste, von Musik bis Lichtdesign für das Faust-Sommer-Festspiel am Dornacher Hügel zusammen. Die neunstündige Inszenierung an zwei oder drei Tagen erfüllt dreierlei: sie ist echt: ist der Schönheit von Goethes Sprache verpflichtet – sie ist leichtfüssig im Spiel: kein Vorhang unterbricht die Handlung – und sie nimmt Fausts Reisen in Hexenküche und himmlische Gefilde ernst, bringt sie auf die Bühne als Okular für heutige Grenzerfahrung.
Das Licht, die Wärme, die Lebensfülle des Goetheanumparks im Sommer prägen die Theatertage und schenken sonnige Pausen auf der Goetheanum-Terrasse, im Gartenpark. Da spielt der blühende Campus mit, wenn es auf der Bühne am 10. Juli mit den Worten „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten“ los geht.
Die am Goetheanum Tätigen freuen sich auf Sie! |
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Drei ‹Faust›-Wochenenden
Fr 10. bis So 12. Juli 2026
Aufführung mit Rahmenprogramm
Extra-Rahmenprogramm für junge Menschen bis 30 - mit
Workshops, Diskussionen und Tanz
Fr 17. – So 19. Juli 2026
Aufführung mit Rahmenprogramm
Sa 25. – So 26. Juli 2026
Aufführung mit Einführung
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| www.faust.jetzt |
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