FAUST 1+2 am Goetheanum - dreimal im Juli 2026 Am 17.-19. Juli mit Rahmenprogramm der Sektion für Schöne Wissenschaften «In deinem Nichts hoff' ich das All zu finden» Mit Martina Maria Sam, Ariane Eichenberg und Christiane Haid
Liebe Freundinnen und Freunde,
dreimal FAUST 1+2 wird im Juli 2026 am Goetheanum zu erleben sein, jedes Mal mit einem besonderen Rahmenprogramm.
Bei der Aufführung vom 17.- 19. Juli gestaltet die Sektion für Schöne Wissenschaften das Rahmenprogramm mit dem Thema «In deinem Nichts hoff' ich das All zu finden».
Faust ist eine gewaltige Natur und auch ein gewaltsamer Mensch. In ihm sind alle Tiefen und Untiefen des modernen Menschen vereinigt. Er ist immer rastlos, unbefriedigt in jedem Augenblick. Erst nach seinem Tod wird er Ruhe erlangen, wenn sein Unsterbliches höheren Regionen zugeführt wird. An Faust zeigt sich kein linearer Aufstieg, sondern ein Hindurcharbeiten durch immer tiefere Daseins- und höhere Erkenntnisstufen zugleich. Gerade das macht die Faust-Figur zu einem wahrhaftigen Bild für den zukünftigen Menschen: nicht nur aufgrund der strebenden Natur seines Ichs, sondern aufgrund dessen, dass das Streben nach der Weltsubstanz und der Substanz des Ich an den allertiefsten Abgrund, an das Böse geknüpft ist – bis zum Schluss.
Das Rahmenprogramm widmet sich der Frage nach dem wahren Menschsein in seiner Verbindung mit dem Bösen. Es richtet sich an alle, die Goethes Drama in seiner sprachlichen Schönheit und inhaltlichen Tiefe begegnen wollen. Link zum ausführlichen Rahmenprogramm 17. bis 19. Juli
Wir freuen uns sehr, mit Ihnen unter dem Blickwinkel unseres Rahmenprogramms die FAUST-Aufführung am 17. bis 19. Juli zu erleben, und grüssen Sie herzlich aus der Sektion für Schöne Wissenschaften,